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olhão, portugal 13.10.-18.10.2020

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olhão, portugal
13.10.-18.10.2020
SEMINAR

olhão, ca. 45.000 einwohner gross, darf sich seit 1985 „stadt/ cidade“ nennen. mit seinem denkmalgeschützen stadtkern liegt der ort nur durch das hier wenige kilometer weite wattenmeer vom atlantik entfernt. schmale gassen mit zahlreich duftenden restaurants betten jeden besucher in mediteranes flair ein. zwei gut renovierte markthallen für gemüse und fisch liegen direkt an der wasserkante, sie sind umrahmt von einer wunderbaren promenade zum flanieren und verweilen. das wattenmeer lädt spaziergänger und vogelbeobachter ein, im naturschutzgebiet ria formosa. am rande des ortes befinden sich salinen, die von uns besucht werden können, inkl. einer privat geführten tour.
östlich von faro gelegen, entwickelte sich olhão in wesentlichen teilen im 17. jahrhundert, als sich fischer in ihren einfachen strohhütten ansiedelten. ab dem ende des 18. jahrhunderts entstanden erste steinhäuser in maurischen baustil.
diese relativ kleine stadt besticht durch ihre vielfältigkeit, der wir uns fotografisch widmen: einen dichten innenstadtkern, homogen in seiner typischen bauform, der wasserkante mit promenade, fischhallen und zahlreichen cafes, ausserdem der naturbelassenen umgebung. alles in allem steht der tourismus hier noch am anfang.

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Unter-Brücken

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UnterBrücken

AUSSTELLUNG IM ÖFFENTLICHEN RAUM

IM WETTBEWERB: RECLAIM AWARD
UnterBrücken ausgewählt aus 551 arbeiten
aus 29 ländern,
mit insgesamt 24 weiteren arbeiten

die kölner brücken – ingenieur-grossleistungen von unten: vom wasser aus fotografiert sind sie aus je ca. 150 einzelaufnahmen zusammengesetzt. so wirken sie grafisch konstruktiv und gleichzeitig überraschend malerisch. das 1929 festgelegte kölner brückengrün gibt der serie ihre einheit.

erhaltbar in folgenden grössen:
24 x 30 cm
48 x 60 cm
93 x 116 cm

mein besonderer dank für die unterstützung gilt:
jochen vetter, skipper, fahrlehrer
segeln-macht-spass.de

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ErSieundIch

ErSieundIch

ErSieundIch

ErSieundIch

ein bauer, ein ingenieur und ein beamter – in der serie ersieundich sind drei männliche identitäten klischeehaft konstruiert. phänomenologisch schnell rezipiert wächst erst mit zunehmender betrachtung die erkenntnis eines vexierbildes: es scheint sich um variablen einer person zu handeln, die aufgrund sichtbarer androgünität als frau in männlicher rolle lesbar sind. es sind selbstportraits der fotografin, sie schlüpft in eine männliche und zusätzlich in eine weibliche rolle: bruder und schwester treffen so in manchen aufnahmen aufeinander. die drei narrativ inszenierten leben des mannes hätten das des vor 40 jahren verstorbenen bruders sein können. diese selbstreflexive performance spielt mit der teilung der identität innerhalb eines heteronormativen, binären konstrukts um geschlechterrollen.

ErSieundIch
als zeitung in einem schuber
auflage 50 exemplare
64 seiten, 33,- €

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ladentische

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ladentische

aus: syrien, kuba, marokko, spanien,
sri lanka, sansibar
.
UnterBrücken war ihre letzte erfolgreiche Serie, jetzt zeigt uns Anja Schlamann Neues:
Von Kuba bis Sri Lanka, von Sansibar bis Marokko. Überall auf der Welt wandern Waren über Ladentische. Seit der Antike preisen Kaufleute stolz ihre Ware an, arrangieren Verkäufer ihre Auslage und warten Händler auf ihre Kundschaft. In ihrem Atelier im Kunsthaus Rhenania nimmt uns Anja Schlamann mit auf eine Reise quer über den Globus. Sie zeigt uns zahlreiche Ladentische und deren Besitzer. Mit immer gleichem Bildaufbau, frontal fotografiert, entwickelt die Künstlerin im Sinne der Konzeptkunst eine Typologie des Ladentisches. Ihre umfangreiche Serie ist „ein verführerisches Angebot an das Auge“ (Prof. Dr. Rolf Sachsse). Vier Kontinente, sechs Länder, 60 Fotografien, ein Motiv: Same same, but different…
Bernadette Jansen

edition: 7+2 ap
grösse: 56 x 71 cm

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