bücher

BÜCHER

„ErSieundIch“
Eigenverlag
Köln 2016

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ErSieundIch
als zeitung in einem schuber
auflage 50 exemplare
64 seiten, 33,- €

zu bestellen:  – h i e r –


„Encanto“

Kehrer Verlag
Heidelberg 2014

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In der Serie ENCANTO zeigt Anja Schlamann das 60jährige Opernleben mit all seinen Spuren. Fragmentarische Aufnahmen visualisieren repräsentative, aber auch dem Publikum verschlossene Bereiche. Den noch unveränderten und damit ursprünglichen Zustand des gesamten Operngebäudes nutzt Anja Schlamann als Bühne. Die darin sporadisch und überraschend wiederkehrende Figur Carmen leitet den Blick des Betrachters auf und in die Seele des Gebäudes.
Angela Spizig

„Ladentische“
Eigenverlag, Blurb
Köln 2015

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ladentische sind angebote: was auf dem tisch liegt, ist auslage und wird verkauft. wo es klimatisch möglich ist, markiert der ladentisch die grenze von innen
und außen. innen stehen verkäufer, außen käufer, dazwischen die ware. als ensemble sind ladentische ein ebenso altes wie faszinierendes thema der architektur – und wenn sie so stringent in aller welt gesammelt werden wie von anja schlamann, dann sind sie obendrein ein verführerisches angebot an das auge. die ausstellung zeigt ladentische aus damaskus, der ältesten stadt der welt, aus marokko und aus kuba, dem letzten hort kommunistischer schattenwirtschaft.

hier die seit jahrhunderten ausgezirkelten präsentationen von gewürzen und delikatessen, dort die spontan abgelegten grundnahrungsmittel und ersatzteile: die tische tragen die verantwortung für das tägliche überleben wie den kulturellen mehrwert. und hinter jedem tisch stehen die verkäufer, die sich selbst im bild sehen, denn anja schlamann zieht ihre aufmerksamkeit auf sich, ganz bewusst: einmal mehr erweist sich die photographie als zeichen- und mythenmaschine, anja schlamann sei dank.
prof. dr. rolf sachsse

„Raumbilder – Bildräume“
Deutscher Kunstverlag
Berlin München, 2009

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… Menschen, die das Bauen professionell gelernt haben und es mindestens für eine Weile ihres Lebens praktizierten, wenn sie es nicht noch heute tun, sehen räumlich, und dies unabhängig von ihrer biologischen Asustattung und Erfahrung. Zwei der besten Architekten in der klassischen Moderne, die viel von Fotografie verstanden und mit der Kamera umgehen konnten – Erich Mendelsohn und Le Corbusier -, waren einäugig, was sie jedoch weder an der komplexen Raumplanung hinderte noch an der Herstellung von Fotografien, Zeichnungen oder Gemälden mit grosser Tiefe im jeweiligen Bildraum.

Wenn die Professionellen des Planens und Raumbereitens eigene und andere Räume betreten, anschauen und sich in ihnen umschauen, dann ist zu unterstellen, dass sie ein wenig anders sehen als Menschen, deren Beruf einen anderen Raumbezug hat. Genau um diese Differenz geht es im Fall des vorliegenden Buchs: Das Erkennen räumlicher Zusammenhänge führt zur Konstruktion von Bildern, die den Raum neu thematisieren. …
Beteiligte Fotografen: Oliver Betz, Friedrich Dassler, Wilfried Dechau, Verena von Gagern, Wolfram Janzer, Christian Kandzia, Klaus Kinold, Ulrike Lauber, Hans H. Münchhalfen, Klemens Ortmeyer, Anja Schlamann, Elmar Schossig, Andreas Winkler
Prof. Dr. Rolf Sachsse

link zum projekt:   serie:   S I E

„Mode I Linie I Architektur“
Hrsg. Architektenkammer Niedersachsen
Hannover, 2008

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…  Diese Entwicklung gipfelt – mit ironischem Pfiff – in den Inszenierungen von Anja Schlamann, die sich in der Mode von Johanna Lutz in aufgelassenen Fabrikahllen, fürs Theater leer geräumten Treppenhäusern oder trockengelegten Wasserspeichern selbst inszeniert, in stilisierter Haltung, starr wie die sie umgebenden Säulen. Das hat etwas vom Gestus jener „Raumpioniere“, die sich der Herausforderung heruntergekommener Stadtviertel stellen: Die Bauten dort sind zwar nicht schön, aber man kann etwas daraus machen – durch Neu-Inszenierungen, die immer schneller „Mode“ werden.

von Jochen Stöckmann
link zum projekt:   serie:   S I E

„Arbeitsplätze“
avedition, Verlag für Architektur und Design
Ludwigsburg, 2005

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… Die prämierten Fotografien des diesjährigen Architekturfotopreises zum Thema „arbeitsplätze“ scheinen den Menschen bei der Arbeit wiederzuentdecken. Die Anwesenheit und die Spuren menschlichen Tuns finden sich bei so gut wie allen ausgewählten und belobigten Arbeiten. Nicht – wie in den letzten Jahren häufiger – die Abwesenheit der Akteure vom Arbeitsplatz wird problematisiert, sondern ihre Anwesenheit mit teilweiser neuer Bildsprache gestaltet. …
von Lisa Kosok

link zum projekt:   serie:   ladentische