So ganz allmählich kommen meine Kräfte zurück. Bislang war noch alles anstrengender als zuvor, aber der Modus steht nicht mehr ausschliesslich auf „Erholung“. Natürlich interessieren mich auch in Hoi An die Märkte und das auch immer mit der Frage, ob ich wieder anfange, mit der Grossformatkamera für die Ladentische zu fotografieren. Doch sobald dieser Gedanke auftaucht, merke ich auch, dass ich noch nicht fit genug bin.
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Schwimmende Verkaufsstände gibt es hier nicht, Hoi An steht unter dem Stern „Tourismus“, wunderschön, seit 1999 unter Unesco-Schutz. Die Geschäfte sind kleinteilig, im Gegensatz zum Süden aber schon mit Türen, Souveniers überwiegen. Zahlreiche uns eher unbekannte Zeichen weisen auf Dynastien und Geschichte hin, japanisch ebenso wie chenesische.
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Natürlich gibt es auch hier Sonderheiten: dieser mittlere Teil des Landes ist gebeutelt von herbstlichen Stürmen inklusive Starkregen, manche erinnern sich vielleicht, dass es im letzten Jahr besodners schlimm war, in einem der historischen Häuser gab es eine Hochwassermarke.
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In Vorbereitung auf das Lunar New Year Ev-Fest kleiden sich viele junge Menschen sehr chic und fotografieren sich gegenseitig, lassen sich fotografieren bishin zu inszenieren sich inkl. professioneller Aufnahmetechnik, um die Ergebnisse am jenem grossen Feiertag zeigen zu können. Dieses Fest ist der unserem Kalender entsprechende Neujahrstag, er wird über 3 Tage gefeiert.
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Von der Stadt aus wollten wir zum Meer radeln, was nicht gelang, da ein privates Resort neben dem Baugrundstück auch die Brücke okupiert hat, über die es auf die nächste Insel gehen sollte. Ein Umweg wäre zu weit gewesen, statt dessen sind wird staunend vom Rad gestiegen, um uns umwerfende neue Architektur anzusehen. Der Besitzer aus Hanoi war gerade anwesend und lies uns netterweise eintreten. Hier wird ein Privathaus mit 6 Schlafzimmern gebaut, alles massgefertigt, wunderschön! Hier konnten wir mal die andere Seite des Wohlstands sehen, wirklich beeindruckend.
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Der Abschluss des Tages besteht heute aus Arbeiten, draussen, in einem Restaurant, zunächst mit flüssigem Saigon :-). ( Karin, so wie wir oft gereist sind …)
Wunderbare Atmosphäre, nette Musik (vielleicht schon in der 3. Schleife?), Wärme …
herrlich – herzliche Grüsse an euch alle!
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Viele Grüsse zurück !