Nach der pünktlichen Landung heute Morgen gegen 6:45 Uhr bin ich jetzt relativ genau 12 Stunden in diesem neuen Land, es kommt mir vor, als wären es schon mehrere Tage.
Aber beginne ich bei den Feuerwerken, die ich aus der Luft alle nicht sehen konnte, dem Vietnamesischen Flugpersonal, dass uns hat schlafen lassen, nach der Landung aber zu grosser Tat schritt: durch die knisternde Anlage des doch schon etwas verschlissenen Fliegers kratzte ABBA mit „happy new year“, dazu eine aufregende Lichtinszenierung, von der ich unten ein Foto beilege. Im Flughafen verlief alles problemlos, trotz aufgesetzter Neujahrsperformance in quietschig bunten Farben.
.


So richtig spannend wurde dann die (bestellte) Fahrt von Saigon aus nach Can Tho. Gefühlt wurden all meine Vorurteile bestätigt, die Fotos unten drücken es gut aus, denke ich.
Ich weiss von Amerika, dass es dort in manchen Städten fast-lines für Autofahrende gibt, die nicht allein im Auto sitzen, hier gab es getrennte, die die Motorräder von den Autos trennten, überraschenderweise wurde sich daran gehalten, nur wofür? welche Reihe die schnellere ist, kann man sich denken, oder?
Der Umgang mit der Polizei wurde von meinem Fahrer in einer besonderen Situation beschrieben, denn er fagte mich netterweise, ob ich denn einen Kaffee möge, gern!, er hielt an und kurbelte das Fenster runter, die Bedienung hinter der Theke kam zu uns und nahm die Bestellung auf ( cafe miu, geeist!, erster Fehler ) und der Fahrer meinte entspannt, dies möge die Polizei aber nicht so gern. Der zweite Fehler reihte sich kurze Zeit später ein, als ich mich dem fantastischen Saft, der hier an zahlreichen Ecken verkauft wird, hingegeben habe, auch der natürlich mit Eiswürfeln. Es fiel mir auf, als der Becher fast leer war …. Hoffen wir, dass alles gut geht.
Überhaupt, die Kommunikation lief problemlos über google translate. Bei dieser Sprache kann ich nicht im Ansatz erkennen, wovon gesprochen wird. Leider wird sehr wenig englisch gesprochen, aber alle wissen und haben dank Handy die Möglichkeit, diese App zu nutzen.
In Can Tho angekommen, war mein Zimmer leider noch nicht fertig ( 10:00 Uhr) und die Gastgeberin, die auch Fremdenführerin ist ( genau deshalb bin ich dort ) war mit Gästen unterwegs. Da ich nach nur zwei Stunden Schlaf im Flieger ziemlich müde war, bat sie mir an, mich in ihr !! Bett zu legen. :-)))). Hab ich gemacht!
Mir kommt es vor, als wenn der erste Tag besonders ereignisreich ist. Es wimmelt von shops … nur auf dem Mekong habe ich noch nicht wirklich welche gesehen. Das dann hoffentlich morgen, wenn ich mit dem Rad die Uferkante entlang radel und mich vor gewünschten Motiven nicht satt sehen kann. Ich berichte.
Das ganze übrigens bei 30 Grad am Mittag, aber selbst heute Abend schwitze ich noch, da hilft auch das Kokoswasser nicht wirklich. Mein Abendessen war fantastisch, wie mein Restaurantnachbar meinte: im besten chinesischen Restaurant der Stadt, na, und eigentlich sollte es doch vietnamesisch werden ….
.













Liebe Anja, wie schön, dass Du gut in Vietnam und im neuen Jahr angekommen bist, bin gespannt wie es bei Dir weitergeht, freue mich schon auf Tag 2!
Herzliche Grüße, Manfred
Liebe Anja, was für Start ins neue Jahr – und was für ein neues Abenteuer! Ganz viel Erfolg und Freude bei der Arbeit! Ich bin sehr gespannt auf deine Erlebnisse und werde deinen Blog verfolgen.
Viele Grüße aus dem kalten verregneten Spelle,
Ulrike
Liebe Anja, auch ich wünsche dir ein frohes neues Jahr. Freue mich auf spannende Berichte, lg Susanne