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Mương Đình, Tag 11

Wieder um 6:00 Uhr aufgestanden, zum Dock gelaufen, in der Hoffnung, dass die Gemüse-Boots-Frau erneut dort ist. Ich war nicht ganz sicher, ob ich das Bild gestern wirklich gut eingestellt hatte, lieber mache ich es erneut. Im aufgehenden Licht, leider nicht mit Sonne, da es war bedeckt, habe ich mit dem Gefühl gewartet, dass die Frau hoffentlich kommt. Es war noch immer relativ dunkel, als sie um die Ecke bog. Nicht wirklich erfreut, sich der Prozedur erneut hinzugeben, sie hat aber mitgemacht. Und als ich dann eine Ananas mit reichlich Trinkgeld gekauft habe, war alles gut.
Danach gab es Frühstück auf der Terrasse und sobald sich ein Roller-Verkaufender ankündigte, bin ich aufgesprungen und habe die Kamera aufgebaut für: Besen wurden angeboten, Putztücher, Brote, Waschmittel. Es war aber deutlich zu spüren, dass am Sonntag weniger Roller unterwegs sind.
Eine nette Bekanntschaft aus Bonn (Roswitha und Klaus – habt eine gute Weiterreise!) haben die letzten Tage um gute und interessante Gesprächen ergänzt. Heute morgen haben wir allerlei fantastische Früchte miteinander geteilt.
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Auch der Fleisch-Rollerfahrer war wieder unterwegs, dieses mal hat er das Fleisch sichtbar gefahren, es lag auch während der Fahrt auf seinem Schneidebrett. Die Frau gegenüber unseres homestays kam angelaufen und hat das letzte Stück gekauft, alle waren glücklich. Zu seinem Feierabend hat er dann eine Zigarette geraucht.
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Den Nachmnittag habe ich mal wieder in Can Tho verbracht, da – und das ist ein ziemlicher worst case – mein adobe mit photoshop und lightroom „plötzlich“ (vermutlich über den jahreswechsel) sagt, dass sie mit meinem betriebssystem nicht mehr arbeiten wollen, ich solle (jetzt endlich) updaten. Das tue ich ungern im Ausland, hätte es gemacht, wenn ich ein vernünftiges Backup hätte machen können, aber die Nähe zu China hilft nicht, um an grosse Speicherkarten zu kommen …. So bitte ich alle Lesenden um Verzeihung, wenn die Fotos ab jetzt unbearbeitet in den Blog kommen, ich kann nix machen ….
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Um eine weitere Erfahrung bin ich in Can Tho aber reicher geworden, ich habe Grab (wie Uber) als Bike ausprobiert … und habe mich sehr unsicher gefühlt. Wir trugen zwar einen Helm, aber wären meine nackten Beine über den Asphalt geschrappt, wäre das auch nicht gut gewesen. Also, ab jetzt wieder eher Auto …
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